„cc“ und „bcc“ bei E-Mails – ein gewaltiger Unterschied

E-Mails sind gerade dann praktisch, wenn ein identischer Text viele Adressaten auf einmal erreichen soll. Doch Vorsicht: Wissen Sie, wann Sie mit „cc“ arbeiten dürfen und wann der Datenschutz das „bcc“ notwendig macht? Sie sind sich da völlig sicher? Lesen Sie lieber erst einmal weiter. Wir haben dazu ein Fallbeispiel.

Ein BWL-Student war sehr froh darüber, dass er bei einer angesehenen Personalberatung ein Praktikum machen durfte. Man erlaubte ihm sogar, per E-Mail einen Fragebogen an die Kunden der Personalberatung zu versenden, um so Informationen für seine Hausarbeit einzuholen.

Das ging dann allerdings gründlich schief. Er kopierte nämlich die komplette Adressenliste einfach in das „An“-Feld hinein. Die Folge: Für alle Adressaten war offen sichtbar, wer denn sonst noch zu den Kunden des Unternehmens zählte. Das Praktikum war natürlich sofort beendet. Was mit dem Betreuer des Praktikanten geschah, ist nicht bekannt.

Richtig wäre es gewesen, wenn der Praktikant die E-Mail im „An“-Feld an sich selbst gerichtet und die Adressenliste dann in das „bcc“-Feld eingefügt hätte. Denn was im „bcc“-Feld steht, ist zwar für den Absender der E-Mail sichtbar, aber nicht für die Adressaten, an die sich die E-Mail richtet.

Mehr zu diesem Thema und was Sie tun können, damit Sie beim Versand von E-Mails nicht gegen den Datenschutz verstoßen, erfahren Sie hier (Seite 1): Aktuelle Ausgabe Datenschutz Beratungsbrief

 

 

 

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