Darf der Arbeitgeber den Führerschein kopieren?

Fuehrerschein-Kopie

Viele Arbeitnehmer fahren Firmenfahrzeuge, weil sie ihre Arbeit anders gar nicht erledigen könnten. Aber darf der Arbeitgeber in solchen Fällen den Führerschein des Mitarbeiters kopieren, um im Ernstfall nachweisen zu können, dass dieser ihm tatsächlich die erforderliche Fahrerlaubnis nachgewiesen hatte?

Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht als Spezialbehörde für den Datenschutz in der Privatwirtschaft hat dazu klar Stellung bezogen: Der Arbeitgeber darf den Führerschein kopieren!

Wenn ein Arbeitgeber zulässt, dass ein Arbeitnehmer ein Firmenfahrzeug führt, obwohl dieser nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis verfügt, riskiert der Arbeitgeber ein Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr. Das ergibt sich aus § 21 Abs. 1 Nr. 2 Straßenverkehrsgesetz. Außerdem droht in einem solchen Fall bei Unfällen erheblicher Ärger vor allem mit der Kaskoversicherung. In aller Regel wird die Versicherung nämlich jede Leistung verweigern. Es ist daher verständlich, dass Arbeitgeber sich gehen ein solches Risiko absichern wollen.

Aber wie sieht es in diesem Fall mit dem Thema Datenschutz aus? Mehr dazu erfahren Sie hier (Seite 1): Aktuelle Ausgabe Datenschutz Beratungsbrief

 

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