Smartwatch: Der Spion am Handgelenk?

Smartphones wurden schon häufig als Spione in der Hosentasche bezeichnet. Was aber ist mit den Smartwatches und Smart-TVs? Droht hier ebenfalls eine heimliche Überwachung?

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was ein Smartphones von einem klassischen Handy unterscheidet? Der Internetzugang und die E-Mail-Funktion können es ja nicht sein, denn sie gab es schon bei vielen Mobiltelefonen. Das Smarte an den Smartphones ist, dass sie wie Computer vielfältige Funktionen übernehmen können und durch die Apps so flexibel sind.

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) geht in ihrer Definition von smarter Technologie noch weiter und führt aus, dass smarte Geräte über Anwendungen verfügen, die Daten sammeln, auf die Entwicklungen reagieren und die Resultate anderen Diensten oder dem Nutzer mitteilen. Was so kompliziert klingt, bedeutet letztlich, dass smarte Geräte für den Nutzer bzw. die aktuelle Umgebung reagieren, ihre Dienste also zum Beispiel an Ihren aktuellen Standort anpassen können.

Smartphones mit ihren Apps und Ortungsfunktionen werden oftmals als Dienstleister, ja als Spione bezeichnet, weil die Sammlung und Analyse der Daten häufig ohne Wissen und Zustimmung der Nutzer geschieht. Da stellt sich die Frage, ob dies für andere smarte Produkte wie Smartwatches und Smart-TVs auch gilt. Steht also in Ihrem heimischen Wohnzimmer ein Spion, oder tragen Sie statt einer Uhr einen Spion um Ihr Handgelenk?

So komfortabel und spannend die Funktion der smarten Geräte sind: Sie sollten die Funktionen auch als mögliche Risiken für Ihre Privatsphäre sehen. Das gilt für Smartphones genauso wie für Smart-TVS oder Smartwatches.

Mehr über die Risiken der neuen smarten Produkte, erfahren Sie hier (Seite 4): Aktuelle Ausgabe Datenschutz Beratungsbrief

 

Ansprechpartnerin:
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